top of page

Das erste mal allein reisen - London

  • Autorenbild: teddy-tessa
    teddy-tessa
  • 23. März 2019
  • 5 Min. Lesezeit



Ich habe zu meinem achtzehnten Geburstag eine Reise von meinen Eltern geschenkt bekommen und sie hätten mir kein besseres Geschenk machen können. Ich bin wirklich dankbar, dass mir das ermöglicht wurde.


Ich bin das erste Mal alleine verreist und auch alleine geflogen. Es war sehr aufregend, da es meine erste Reise alleine war. Meine Mutter hat mich noch zum Flughafen gefahren und von da aus war ich dann erst einmal auf mich alleine gestellt. Ich musste durch die Sicherheitskontrolle und dort kam dann das erste Problem auf. Sie mussten eine Exposionskontrolle von meinem Rucksack machen, da ich eine Federtasche mithatte, in der eine Schere war. Als dies dann geregelt wurde, ich habe die Schere behalten dürfen, ging es weiter für mich. Ich musste mein Gate finden und der Flughafen in Hamburg, von dem aus ich geflogen bin, ist wirklich riesig. Ich bin zu einer Passkontrolle gekommen, und da ich zu dem Zeitpunkt noch nicht 18 war, hätte ich eine Vollbemächtigung von meinen Eltern gebraucht. Da kam das nächste Problem auf, ich musste meine Mutter anrufen. Während ich dies tat, hat der Mann hinter dem Schalter noch einmal auf meinen Pass geguckt und da es nur noch 10 Tage bis zu meinem 18. gewesen waren, meinte er diese 10 Tage würden jetzt auch nichts mehr ausmachen.

Letzendlich war ich dann endlich an meinem Gate angekommen und konnte entspannen, dachte ich. Falsch gedacht, die haben einfach mein Gate geändert, was ich zum Glück noch mitbekommen habe. Selbst die Stewadessen, die ich gefragt habe, ob ich hier richtig bin, wussten erst nichts von dem Gatewechsel. Ich habe letzendlich dann zu meinem Platz gefunden und konnte mich entspannen. Denn es ging endlich los nach England und ich freute mich unglaublich.


In England angekommen kam ich aus dem Flugzeug raus und betrat einen völlig fremden Flughafen, denn ich bin noch nie in meinem Leben in England gewesen. Ich war anfangs ein bisschen überfordert, weil ich natürlich nicht wusste, wo ich hinmusste, aber ich habe den Ausgang gefunden und auch die Person, bei der ich für die Woche gelebt habe.


Ich habe in einem kleinen Stadtteil gelebt, welches Harrow heißt und am ersten Tag, den ich bei ihr gewohnt habe, hat sie mir direkt einen Park gezeigt, wo auch eine Schule integriert war und ich muss sagen, dass die echt einen geilen Schulhof haben, weil eben dieser riesengroße Park mit Tennisplätzen, einer riesigen Wiese, einem Spielplatz und Footballplätzen ausgestattet war. An fast jedem Tag waren wir in einem Supermarkt und an jedem Tag waren wir in einem Coffeeshop um Kaffe und heiße Schokolade zu trinken. Ohne Witz, die Engländer müssen Kaffe lieben. Allein in diesem kleinen Stadtteil Harrow gibt es über 10 Coffeeshops.


Es war ziemlich cool, weil ich mit mehreren verschiedenen Menschen sprechen konnte, da ich zwei ihrer Enkelkinder kennen gelernt habe. Es ist unglaublich witzig, weil beide einen Satz auf Deutsch konnten: Ein großes Bier bitte. Das ist ja wohl auch das wichtigste. :) Mir ist auch aufgefallen, dass die Engländer so viel freundlicher als die Deutschen sind, das ist wirklich faszinierend.


An meinem dritten Tag in London sind wir dann nach Harrow gefahren und sie hat mich zwei Stunden alleine gelassen, was eine sehr coole Erfahrung war. Sie hat mir eine Liste mit Dingen gegeben, die ich finden sollte und ich hab alle gefunden, außer das Kino, denn das war in einem Einkaufszentrum ganz oben, wo ich nicht hoch gegangen bin. Das Einkaufszentrum kann man sogar ganz oben rechts auf der Collage sehen. :)


Es war ziemlich cool, weil ich sehr viele Dinge probieren konnte, die es so in Deutschland nicht gibt. Und es war auch irgendwie interessant, wie die Dinge, die Deutschland und England beide haben doch so unterschiedlich schmecken oder aussehen. Außerdem habe ich tatsächlich ein Kilo zugenommen, weil die Engländer so unglaublich viel essen und es auch immer Nachtisch gab. Ich durfte sogar in einem Restaurant essen gehen, mit ihrer Enkeltochter. Es war zwar ein Italienisches Restaurant, aber die verschiedenen Erfahrungen waren ultra cool und auch der Schinken auf der Pizza war anders.


Am Donnerstag sind wir dann nach Watford gefahren, ein anderes kleines Stadtteil, um die goldene Postbox von Anthony Joshua zu sehen, welches Bild man oben in der Mitte sehen kann. Es war ziemlich cool, diese Postbox zu sehen, weil die golden angemalt wurde, weil der gute Herr eine Goldmedaille bei den olympischen Spielen ergattert hat. Die beiden Enkelkinder von ihr kannten Anthony sogar, da sie auf die selbe Schule gegangen sind.


Am Freitag sind wir dann endlich nach London in die City gefahren. Wir sind ziemlich viel Bahn gefahren und mussten sehr oft umsteigen, bis wir dann mal da waren, doch es hat sich wirklich gelohnt. Als ertes sind wir zum Buckingham Palace, um die Zeremonie "Changing of the Guarts" zu sehen, was unheimlich cool war. Ich konnte oben in die Collage leider keine Videos einblenden, sonst hätte ich euch eines gezeigt. Diese Zeremonie findet im Sommer wohl jeden Tag statt und im Winter nur alle drei Tage. Sie lebt schon ihr ganzes Leben lang in Engalnd und hat dies noch nie vorher gesehen, deshalb war es etwas sehr besonderes, dies bestaunen zu können.


Leider haben wir mehr gewartet, als gestaunt und uns war danach ziemlich kalt, weshalb wir in einen original englischen Pub gegangen sind, um uns mit einer heißen Schokolade aufzuwärmen. Den Pub kann man oben links sehen. Danach sind wir natürlich fleißig weitermaschiert, um noch das London Eye und den Big Ben zu sehen. Wir haben ziemlich viele dieser coolen Telefonboxen gesehen, ich liebe die. Zu sehen bin ich in einer in der Mitte ganz links. :) Außerdem sind wir am London Eye vorbei gegangen und haben dort auf einer Bank am London Eye eine Mittagspause gemacht, rechts daneben ist das Foto und unten rechts noch einmal ein Foto von mir mit dem London Eye. Funfact: Das London Eye hört sich nie auf zu drehen, es ist immer in Bewegung.

Der Big Ben hat sich leider unter einer Plane versteckt, weshalb ich euch kein cooles Foto zeigen kann.

Dann sind wir wieder Bahn gefahren, um zum Tower of London zu kommen, der wirklich wunderschön ausssah. Ich liebe alte Gebäude. Und die Tower Bridge haben wir auch gesehen, die sieht aber noch beeindruckender aus, wenn es nachts ist. Außerdem haben die Engländer Namen für verschiedene Gebäude, die witzig aussehen. Ich habe den Chesse Cutter gesehen, den Shard und den Gherkin.


Dann bin ich, als es eigentlich schon nach Hause ging in einen Souvenirshop gegangen und bin verfallen. Ich habe die coolsten Sachen gefunden, musste an meine Familie und Freunde denken und musste den engsten natürlich was mitbringen. Außerdem habe ich Postkarten geschrieben und bin gespannt, wann diese hier ankommen. PS: Sie sind zwei Tage, nachdem ich sie abgeschickt habe, angekommen.


Am Samstag hatte ich dann das nächste Highlight meiner Reise, einen Afternoontea. Dies ist eine englische Tradition und diesen trinkt man meistens Samstag mit seinen Angehörigen Zuhause. Wir sind in das kleine Cafe Rouge nach Pinner gefahren, welches man unten in der Mitte sehen kann. In der Mitte rechts sieht man mich dann strahlen, wie ich vor meinem Afternoontea sitze. Ja, ich meinte doch, die Engländer essen sehr viel. Dies haben wir alles alleine zu zweit gegessen. :D Aber es war unglaublich cool, dies mal gemacht zu haben und lecker war es auch.

Am Sonntag haben wir dann nichts besonderes mehr gemacht, sondern meinen Schulstoff gemacht, da ich am Montag wieder nach Hause geflogen bin.

Meine Reise nach Hause war natürlich auch weider allein. Jetzt musste ich an einem fremden Flughafen ein Gate finden. Ich war jedoch rechtzeitig da, habe mir einen Überblick verschafft und habe das Gate sehr schnell gefunden. Ich musste ja auch wieder durch eine Sicherheitskontrolle und alle predigen doch immer wie streng London sei, die haben jedoch nichts gegen meine Schere gesagt und ich war überrascht, wie schnell das doch ging. Vielleicht sind die aber auch einfach besser ausgestattet.


Die Reise war auch dazu da, dass ich mein Englisch verbessere und das hat definitiv geklappt. Ich habe wirklich viel gelernt und ich kann so etwas wirklich nur jedem empfehlen. Rückblickend kann ich wirklich jedem eine Reise alleine empfehlen, es ist ein unglaubliches Abendteuer und man sammelt eine menge Erfahrungen.



Comments


Beitrag: Blog2_Post
  • Facebook
  • Twitter
  • LinkedIn
  • Instagram
  • Pinterest

©2018 by teddy-tessa. Proudly created with Wix.com

bottom of page