Dialog mit der Zeit - Ein Bericht
- teddy-tessa
- 21. Sept. 2019
- 2 Min. Lesezeit

Ich war am 27.08.2019 mit meiner Klasse im Dialog mit der Zeit.
Wir wurden zu Beginn von einer alten Dame empfangen, die unser Guide der Tour war. Sie hat gesagt, dass sie 72 wäre. Ich hätte sie niemals so alt geschätzt, um ehrlich zu sein. Zu Beginn standen dort Sanduhren, auf denen jeweils eine Frage stand, die wir schließlich beantworten sollten. "Was meinst du, ist das beste Alter?, Hast du Angst vorm Altern? Bist du klüger, als damals?" Hier nur ein paar Beispiele der Fragen.
Anschließend hat uns die nette Dame in ein Zimmer geführt, wo wir einen Film über Danille gesehen haben. Ich fand diese Erfahrung echt krass, da sie erst als kleines Mädchen abgebildet war und mich die ganze Zeit angeschaut hat. Sie hat mich einfach nur angeschaut und ich habe mich gefragt, weshalb sie mir diesen Film zeigen. Anschließend habe ich weg geschaut, weil ich etwas an der Wand lesen wollte, um vielleicht mehr herauszufinden, bis ich wieder hingeschaut habe. Das Mädchen ist gealtert und ab da habe ich verfolgt, wie sie vom jungen Mädchen zur jungen Frau und schließlich zur alten Dame wurde. Alles in ein paar Minuten.
Anschließend sind wir in den nächsten Raum gegangen, um uns an einen runden Tisch zu setzen und uns ein paar Bilder anzuschauen. Was ist glückliches Altern für dich? Diese Frage mussten wir beantworten, mit einen einzigen Bild. Ich hatte mich als erstes entschieden, weil ich es einfach fand. Alle anderen hatten Schwierigkeiten, sich zwischen den Bildern zu entscheiden. Ich habe mich für das Familienbild entschieden, einfach aus dem Grund, weil Familie für mich das Wichtigste ist und ich ohne sie nicht könnte. Meine Oma ist einer der wichtisgten Menschen in meinem Leben und an sie musste ich extrem denken.
In dem nächsten Raum durften wir dann "Experimente" ausprobieren. Wir mussten unser Gate finden, ein Schloss aufschließenn, während unsere Hand gezittert hat, einen Kinobesuch am Telefon vereinbaren, Sehtest, seine Tabletten anordnen und mit Gewichten an den Beinen die Treppen hochsteigen, Demenz: gestörte Wahrnehmung; einen Handschuh in ein Fach werfen. All das war eine mega krasse Erfahrung. Außerdem gab es Rentner, die in kleinen Kabinen von ihrem Leben erzählt haben, was man sich anhören konnte und auch mega interesaant war. Anschließend sind wir in den letzten Raum gegangen und haben noch ein Quiz gespielt, in denen uns erst Fragen gestellt wurden, die wir schätzen sollten und anschließend die Fakten genannt wurden.
Am Schluss haben wir noch einen lustigen Film gesheen, der von Senioren gedreht wurde und in dem ein Meteorid auf die Erde geflogen ist und alle über Nacht um 50 Jahre gealtert sind. Also passt auf ud genießt das Leben, denn es ist voller Überrraschungen.
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