Diese Klamotten habe ich dieses Jahr gekauft - 2019 Edition
- teddy-tessa
- 15. Dez. 2019
- 5 Min. Lesezeit

Das sind die Klamotten, die ich dieses Jahr gekauft habe. Meiner Meinung nach finde ich diese Anzahl an Klmaotten schon erschreckend hoch. Ich habe diese Einkäufe getrackt, denn ich habe vor ein paar Monaten gehört,dass Deutsche durchschnittlich 60 Teile im Jahr kaufen. Dies finde ich immernoch ziemlich schockierend, weshalb ich dachte, dass ich einmal schaue, wie viel ich in einem Jahr an Klamotten kaufe. Ich hatte mir ursprünglich gedacht, ich möchte höchstens 12 Teile kaufen. Sozusagen für jeden Monat darf ich ein Teil kaufen. Dies hat nicht ganz geklappt, wie man oben auf dem Bild sieht, denn ich habe insgesamt 15 Klamottenstücke gekauft. Zwei T-Shirst, die ich nicht auf dem Sender hatte, weil sie in der Wäsche sind, sind nun leider nicht auf dem Foto drauf, aber auch diese trage ich durchgehend. Nächstes Jahr möchte ich diesen Blogeintrag dann wiederholen und schauen, ob ich es geschafft habe,weniger Klamotten zu kaufen. Ich setze mir wieder das Ziel, höchstens 12 Klamottenstücke zu kaufen, anstatt wie nun fünfzehn. Das würde heißen, dass ich es schaffen muss drei Stücke weniger zu kaufen und ich bin gespannt, ob ich mich daran halte. Natürlich wäre es noch besser, wenn ich es schaffe, noch weniger Klamotten zu kaufen. Dennoch fällt es mir manchmal schwer, einem Teil zu wiederstehen, denn
ich liebe Klamotten und sie verschieden zu kombinieren,weil ich finde, dass man sich darin auch ausdrücken kann. Dein Style gehört irgendwie zu deiner Persönlichkeit dazu und ich habe meinen ganz eigenen, individuellen, denn kein anderer hat. Ich trage die Klamotten, die mir gefallen und nicht das, was alle tragen. Eine Freundin meinte einmal zu mir, sie freut sich jeden Morgen darauf mich zu sehen, weil sie dann sieht, was ich anhabe und die ganzen Klamotten total cool findet, die ich trage. Das hat mich natürlich sehr gefreut. Ich trage nicht einfach nur Jeans und einen Pullover, manchmal auch dies, sondern lebe mich in meinem Style aus. Dadurch wird es manchmal eben schwer, an einem gewissen Teil vorbei zu gehen und es nicht zu kaufen, weil man seinen Klamottenstil gerade auch in meinem Alter erweitern will und vielleicht noch nicht hundert Prozent zufrieden ist.
Dennoch möchte ich versuchen nachhaltiger zu werden und dies hat auch etwas mit Konsum zutun. Konsum von Klamotten hat auch etwas mit unserer Umwelt zutun und dieser möchte ich so wenig, wie möglich schaden. Ich versuche schon sehr wenig Fleisch zu essen, was leider nicht immer klappt, aber ich versuche jeden Tag vegetarisch zu leben. Manchmal ist dies jedoch einfach nicht möglich, da ich auch noch Zuhause lebe. Dennoch ist es dann nur eine Mahlzeit, in der Fleisch enthalten ist, wenn ich Mal einen Tag Fleisch esse. Außerdem benutzen wir Netze für unser Obst und Jutebeutel zum Einkaufen, ich fahre nicht jeden Tag mit dem Auto zur Schule, wie manch anderer auf unserer Schule und gehe dann zu Fridays For Future. Niemand ist perfekt, was sowas angeht, doch wir versuchen alle unser Bestes zu geben und auch ich versuche meinen Beitrag zu leisten. Gemeinsam können wir die Welt ein bisschen besser machen, indem wir über Konsum, Umwelt und Nachhaltigkeit nachdenken.
Vier der Teile, die man oben auf dem Bild sieht, habe ich auf dem Flohmarkt gekauft. Ich liebe Flohmärkte und Second- Hand- Läden, denn ich mag irgendwie gebrauchte Sachen total gerne. Fragt mich nicht warum, aber ich liebe diese Teile am meisten, die andere davor schon hatten. Egal, ob es vom Flohmarkt, aus einem Second-Hand-Laden, ein altes Teil von einer Freundin oder einem Freund ist oder man es von seinen Nachbarn bekommt. Es ist nachhaltiges Shopping und gefühlt alle meine Lieblingsteile sind so geshoppt worden oder habe ich aus zweiter Hand erhalten, weil sie mir geschenkt worden sind. Den Filapullover, denn man oben auf dem Bild sieht hätte ich niemals in einem Laden gekauft, weil ich keine 80 Euro für eine Marke ausgebe. Den Pullover habe ich auch nicht gekauft, weil Fila draufsteht, sondern weil ich das Muster cool finde. Die meisten Teile auf dem Bild ziehe ich wirklich 24/7 an. Bei manchen, wie den Sommersachen geht dies im Winter leider nicht. Dennoch komme ich nun auch noch dazu, warum ich die Sachen gekauft habe, denn man sollte sich immer drei Mal überlegen, ob man etwas kauft, oder es lässt.
Das Beatels-Shirt und die Mütze habe ich beides in London gekauft und ich mag diese Dinge als Erinnerung, denn dies war meine erste Reise ganz alleine und ich denke gerne daran zurück, denn es war wirklich sehr schön. Da könnt ihr, wenn ihr den Blogeintrag dazu noch nicht gelesen habt, gerne einmal vorbei schauen. Außerdem sind es defintiv auch zwei meiner Lieblingsteile aus meinem Schrank. Vom Filapulli bis zur Latzhose sind die Sachen vom Flohmarkt und ich muss auch hier sagen, dass das meine Lieblingshosen sind. Das gelbe Kleid habe ich gekauft, weil ich ein paar Sommersachen brauchte, genauso wie die kurzen Hosen, da ich einfach keine besaß. Das Bralett war ebenfalls dringend nötig. Wie man sieht, habe ich auch viel gekauft, weil es einfach mal wieder nötig war. Dennoch kommen natürlich das weiße T-Shirt mit der Aufschritt lol ur not benjamin griffey und der graue Pullover dazu. Das weiße Shirt habe ich mir zu Weihnachten gewünscht und es dann doch schon früher bekommen, da meine Eltern versuchen in allem gerecht zu bleiben. Ich habe es sogar gerade an. Dann kommt noch hinzu, dass ich den grauen Pulli gekauft habe, weil es mein Abipulli ist. Wenn ich mein Abi also nicht dieses Jahr machen würde bzw. in die dreizehnte Klasse gehen würde, würde dieser wegfallen.
Auch wenn ich wirklich jemand bin, der es nicht mag shoppen zu gehen, denke ich dann, wenn ich es einmal bin, dreimal darüber nach, ob ich etwas kaufe und gehe meist mit leeren Händen wieder. Ich gebe auch nicht gerne Geld für mich selbst aus, weil ich ein kleiner Dagobert Duck bin, wie meine Mama sagen würde. Das heißt, ich gehe nicht oft shoppen und werde somit auch weniger dazu verleitet, etwas zu kaufen. Ich finde es jedoch immernoch erschreckend, wie viel dabei raus kommt und ich möchte mein Konsumverhalten auf jeden Fall noch weiter runterschrauben. Dennoch bin ich in irgendeiner Weise auch zufrieden, da ich alle die Sachen wirklich regelmäßig anziehe, was dadurch wieder ein Erfolg ist. Somit ist es kein herausgeworfenes Geld und es sind keine Fehlkäufe dabei, sodass ich mich über keinen der Einkäufe ärgere, sondern mich immer eher wieder darüber freuen kann, über die Ausbeute, die ich gefunden habe.
Abschließend möchte ich also noch einmal sagen, dass man mehrfach darüber nachdenken sollte, ob man etwas kauft, denn das beste Beispiel sind eigentlich manche Youtuber, die jeden Monat einen Haul mit tausenden neuen Klamotten drehen und deren Schrank schon überquillt. Dabei bestellen diese dann auch noch im Internet und dieses Verhalten ist alles andere als nachhaltig oder umweltfreundlich. Ich hoffe, ich konnte den ein oder anderen zum Nachdenken anregen und ihr vielleicht beim nächsten Mal, wenn ihr shoppen seit noch einmal mehr darüber nachdenkt, ob ihr dieses Teil nun wirklich braucht und es euch glücklich macht.
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